Vöslauer Kammgarnfabrik (VKF)

Am 17. April 1833 schlossen Johann Heinrich Freiherr von Geymüller-Falkner (1779-1848), Chef des Bankhauses Geymüller, Carl Deahna und Emil Rode einen Gesellschaftsvertrag zur Gründung einer Kammgarnspinnerei - der Beginn eines großen Unternehmens, das mit ein ein paar Jahren Unterbrechung über 150 Jahre lang die Arbeitswelt in Bad Vöslau beherrschte. Letztendlich musste am 11. Dezember 1978 der Konkurs angemeldet werden.

Noch heute sind zwei übrig gebliebene Schornsteine von Weiten aus sichtbar. Aber auch viele der von der Kammgarnfabrik erbauten Arbeiterwohnhäuser stehen noch. Und ein Teil der ehemaligen Fabrik wurde revitalisiert und beherbergt heute verschiedene Betriebe.

Bekannt war die Fabrik nicht nur durch ihre Stoffe sondern auch durch die "Vöslauer Wolle" - Generationen von Frauen haben damit gestrickt.

Im Kammgarnzimmer werden die Entwicklung der Fabrik, die einzelnen Arbeitsschritte sowie auch die vielen sozialen Leistungen der ehemaligen Vöslauer Kammgarnfabrik gezeigt.

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